Die Botticelli-Ausstellung in Frankfurt, einer der Ausstellungshöhepunkte 2010 in Europa, geht im März zu Ende, also nix wie hin, wieder ein Grund, der Alpenmetropole Bozen für ein paar Tage den Rücken zu kehren. Wir (meine Wenigkeit, M. und Ch.) fahren bis München mit dem Auto und nehmen dort einen bequemen Lufthansa-Flug, so meinen wir, aber auch die deutschen Musterknaben sind nicht, perfekt, es gibt Verspätung....
Dann mit der S-Bahn vom Flughafen Frankfurt ins Zentrum und wenige Minuten ins Interconti, über Internet billig gebucht. Noch am Nachmittag gehen wir über die Main-Brücke ins Städel Museum, an den beeindruckend langen Schlangen vorbei, denn wir haben die Karten im Vorverkauf organisiert. Jetzt kommen 3 Stunden Kunstgenuss und -mühen, der Audioguide macht sich bezahlt, wir sehen uns die ca. 80 Werke Sandro Botticellis in Ruhe an.. Auch das Museumskaffee bekommt einen ausgedehnten Besuch ab, die Kuchen sind köstlich. Das Abendprogramm ist nicht aufregend, aber das bemalte Haus, die typische Frankfurter Kneipe, ist wie immer gut und gemütlich. Am nächsten Tag werden etliche Sehenswürdigkeiten abgehakt: das Museum für Kommunikation mit der Janosch-Ausstellung, Frankfurt von oben, dazu mit dem Fahrstuhl auf eine der Wolkenkratzer in der City, geführte Stadtrundfahrt und Besuch des Goethe-Hauses. M. ersteht noch eine Graphik von Janosch in der Galerie am Dom, nicht zu teuer, sie wird per Post nach Bozen geschickt. Am Abend geht es in eine Ethno-Kneipe, indisch, auch nicht schlecht.
Tags darauf fahren wir mit der Bahn nach Wiesbaden, ca. 30 Minuten, dort holen uns Verwandte ab und bringen uns ans rechte Rheinufer, nach Mainz. Es reicht für eine kurze Stadtbesichtigung mit Dom und Stephanskirche (beeindruckende Glasfenster von Chagall) einer Fleischwurst am Markt und einem guten Essen im Stiftkeller. H- und K. bringen uns am Nachmittag zum Flughafen. Rückflug und -Fahrt sind problemlos, am Abend sind wir wieder in der Alpenmetropole Bozen.









