Anfang Dezember nützen wir einen Fenstertag um für ein paar Tage nach Budapest zu fahren. Mit dabei außer meiner Wenigkeit, sind noch M und zwei Freunde aus Verona. So starten wir mit dem Auto von Verona aus, es ist ja alles Autobahn. Die Fahrt geht zügig voran, Mittagessen in Slovenien, wir fahren dazu von der...
Autobahn ab in ein kleines Städtchen und machen schon mit dem Essen Bekanntschaft, das auch in Ungarn die Speisekarten zieren wird: Krautwickel und Sauerkraut in vielen Variationen, etwas ungewohnt, aber gut!

Am späten Nachmittag sind wir in Budapest und haben etliche Mühe, da gebuchte Hotel auf der Insel in der Donau zu erreichen, ein Brücke ist gesperrt, das Navigationssystem funktioniert nicht und der Verkehr ist chaotisch. Aber dann klappt es und wir beziehen die Zimmer, alles topp, über Internet gebucht! Nix wie in die Hotelthermen zum erholen und auftanken. In den nächsten Tagen spulen wir ein dichtes Besichtigungsprogramm ab, dafür sorgt unsere ungarische Freundin, Eszter, die eine geduldige und gut informierte Führerin ist. Schlossberg, Museen Kirchen, Konditoreien, der Weihnachtsmarkt, und am Abend die schrägsten Lokale zum Essen. Das Wetter ist uns gnädig, es ist trüb, für Dezember gar nicht so kalt, es regnet auch nicht. Mit U-Bahn Tram und Bus sind wir unermüdlich unterwegs. Wir sehen anerkennend, dass im Zentrum viel renoviert und umgebaut wird, der alte Glanz der prächtigen Stadt beginnt wieder zu strahlen, auch wenn besonders in den Vorstädten noch viel zu tun ist. Jeden Tag, am Nachmittag, gönnen wir uns die heißen Thermalbäder im Hotel. Schon ist der Rückreisetag da, bei strömendem Regen scheint die Fahrt kein Ende zu nehmen. Wir nehmen uns vor: das nächste Mal wollen wir fliegen!









