Mittelitalien

Auf der Rückfahrt von einem Badeurlaub am Meer hielten wir (wie immer meine Wenigkeit und M) uns etliche Tage in Mittelitalien auf. In den südlichen Ausläufern des Naturparkes des Gran Sasso wurde vor kurzem das Gebirge der Mainarde in den Park eingegliedert, ein einsames und unberührtes Stück Bergland, das wir kurz besuchten.
Die Wanderung verlief nicht ganz unproblematisch, wir hatten kein gutes Kartenmaterial mit und gingen ziemlich weglos auf einen Vorgipfel der Mainarde zu, durchstreiften schöne Buchenwälder und Fanden,  jetzt im Herbst, schöne Silberdisteln mit ausnehmend langen  Stielen. Das Abendessen im Agriturismus war einmalig, die Unterkunft in der Ferienwohnung gut  und günstig. Hier wäre ein guter Stützpunkt für botanische Wanderungen im Naturpark, zur Blütezeit Mitte Juni. Schon wieder ein Vorsatz, den es einzuhalten gilt:

Der Besuch des Klosters San Vincenzo ist beeindrucken, ebenso die Quellen des Flusses Volturno, der einfach aus dem Berg heraus fließt!.

Auf der Fahrt in den Norden besichtigen wir die Wasserfälle von La Marmora und übernachten in Labro, einem einzigartigen mittelalterlichen Städtchen auf einem Berg, nicht ohne vorher vorzüglich im kleinen gemütlichen Ristorantino in Labro getafelt zu haben.

Bilder: 
Cascate  Marmora
Cascate Marmora
Gassen in Labro
Gassen in Labro
Abbazia san Vincenzo al Voturno
Abbazia san Vincenzo al Voturno
Mittelalterliches Städtchen und Burg in Molise
Mittelalterliches Städtchen und Burg in Molise